Ich soll etwas zu meiner Person und zu meiner Kunst sagen. Das ist eine Sache die mir nicht besonders liegt.
In einem früheren Artikel einer Tageszeitung habe ich gesagt: "Meine Kunst bin ich" und das ist auch so geblieben.
Geboren bin ich Nicole José Jakubassa als Nicole José Hense in Krefeld Hüls. Nach meinem Abitur 1984 begann ich mit dem Studium der Sonderpädagogik und der Kunst.
Dort begann ich zu leben!
Selbstzweifel und Stimmungen bestimmen seit jeher mein Leben. Anfänglich unsicher und zu ängstlich Farben zu gebrauchen, faszinierte mich die Arbeit mit Bleistift und Kohle.
Schon damals standen "die Frau" und die Porträtzeichnung im Mittelpunkt meines Interesses. (Die "Alte Frau" entstand damals; man sieht in ihren Augen und ihrem Gesicht die harte Arbeit, die sie über viele Jahre verrichtet hat)
Schnell kam der Durchbruch Acrylfarbe zu gebrauchen (es entstand mein erstes Acrylbild "Flammen" das sich im Besitz meiner Schwester befindet). Angefangen Gefallen an den bunten Farben zu empfinden, fing ich an großflächig auf Wänden zu malen.
Dann habe ich mich in Pastellfarben und Seidenmalerei versucht, doch für diese Techniken war mein Interesse gering.. Im Gegensatz dazu liebe ich es verschiedentlich Gegenstände und Acrylfarbe auf die Leinwand zu bringen und zu kombinieren. (zu sehen im Bild für meine Tochter, wo ich Ihre Schuhe in eine "Pfütze" eingearbeitet habe)
Immer wieder und immer noch auf der Suche und unzufrieden mit mir selbst, zieht sich bis heute die Frau als zentrales Thema durch mein Schaffen. Sei es als Körper oder Portrait, als Be-obachter oder Beobachtende. Zu sehen in den Bildern "die Frauen", "Zwei Frauen", "die rote Frau", "Vorsicht Gesicht", "die Alte" und "Leben im Licht".
Mein Mann und meine 3 Kinder haben mein Leben einige Jahre so sehr bestimmt, dass meine Malerei keinen Platz in meinem Tagesablauf fand. Im Jahr 2000 kam mein jüngster Sohn zur Welt und kurze Zeit später kamen die ersten Pinselstriche wieder von allein.
Dennoch beobachte ich meine Kunst kritisch, denn ich bin noch nicht bei mir angekommen. Jedes Bild ist eine Suche und ich knüpfe genau da an wo ich aufgehört habe: "Meine Kunst bin ich"